interne Grafikkarte für den Zorro-II- und Zorro-III-Bus
Grafikprozessor: Tseng Labs ET4000W32
85 MHz Pixeltakt in 8-Bit-Modi
RAMDAC Brooktree Bt482, mit Hardware-Cursor
2 oder 4 MB DRAM
in der Werbung waren als mögliche RAM-Größe 8 bzw. 16 MB angegeben - dies ist mit dem eingesetzten Grafikchip unmöglich, dazu wäre ein ET4000W32i oder ET4000W32p nötig gewesen
im Zorro-II-Modus sind nur 2 MB möglich
zwei Sockel für spezielle SIMMs
1× 2 MB, 32 Bit (gelabelt als "2 MB 32 Bit")
2× 2 MB, 16 Bit (gelabelt als "2 MB")
1× 4 MB, 32 Bit, 60 ns
per Jumper einstellbare Taktfrequenz für Speicher und Blitter, 50-65 MHz (55 MHz ist Standard)
Hinweise
optionales Videomodul X-Calibur aktiviert die S-VHS- und Composite-Ausgänge und digitalisiert Daten an den Videoeingängen
ein Genlock-Modul wurde entwickelt, aber nie verkauft
das Design der Merlin war vor der Produktionsphase nicht abgeschlossen, deswegen ist der Einsatz der Merlin problematisch
Kompatibilitätsprobleme mit anderen Zorro-Karten
inkompatibel mit 060-Prozessoren
inkompatibel mit allen GVP-Turbokarten
Reset-Probleme
die (zu) kleinen Register des ET4000 führen zu Problemen mit 24-Bit-Bildschirmen größer als 680×576 (8 und 16 Bit sind problemlos)
EMV-Pobleme aufgrund langer Leiterbahnen zwischen ET4000-Chip, RAMDAC und VGA-Ausgang führen zu verrauschtem Bild bei höheren Pixeltakten
Zorro-Schnittstelle mit Problemen bei der Datenintegrität
X-Pert und ProDev boten Kits zur Fehlerbehebung an, aber nur das von ProDev löst die meisten Probleme
Riedel Elektronik GmbH (vormals Ingenieurbüro Riedel) bietet immer noch dieses Kit für Merlins mit Problemen an
Ausgänge: VGA (DB15), S-VHS, RGB, FBAS
automatischer Monitor-Umschalter zwischen durchgeschleiftem Amiga- und Grafikkarten-Signal
außer dem Copper wird jede Amiga-Funktion unterstützt
wenn mehr als ein Bildschirm geöffnet ist, kann in einem Fenster auf dem vordersten Bildschirm der nächste dahinterliegende dargestellt werden