ST-506-Festplattencontroller mit optionalem SCSI, angeboten als Option für das Erweiterungschassis PAL & PAL Jr.
die Karte entspricht dem Zorro-I-Standard und kann daher in anderen Erweiterungsgehäusen verwendet werden, sofern sie mechanisch passt
basierend auf einem Commodore-Design, elektrisch identisch mit der Controllerkarte Commodore A2090 - except for the SCSI part, mit Ausnahme des SCSI-Teils, der zu diesem Zeitpunkt noch nicht vollständig fertiggestellt war
die SCSI-Laufwerke werden von dem Controller IC WD 33C93 kontrolliert, die ST506-Laufwerke von der CPU Zilog Z80B
der WD33C93 kann seinerseits entweder vom 68000 (Voreinstellung) oder vom Z80 kontrolliert werden
DMA-Transfers werden durch den Custom-Chip Commodore 8727 ermöglicht, welcher über einen 64 Byte großen FIFO-Puffer verfügt
der Z80 besitzt 2 kB RAM zur Pufferung von Befehlen vom Amiga, 8 kB PROM mit den Treiberroutinen und 1 kB RAM zum Speichern der Variablen
kein Autoboot
RDB-Standard und SCSI Direct Protocol werden nicht unterstützt
Partitionen und Laufwerke dürfen nicht größer als 256 MB sein
die ST506-Schnittstelle unterstützt keine Laufwerke mit 16 Köpfen
mit SCSI-Option: 50-poliger interner SCSI-Anschluss, DB25-Anschluss extern
die Kennzeichnung C²-ML (oder C2-ML) auf der Leiterplatte bezeichnet die Board-Technologie (copper clad multi-layer = mehrschichtiges Kupferlaminat) und wird oft fälschlicherweise als Name der Erweiterung verstanden
die Zeit wird beim Starten mittels eines CLI-Befehls gelesen
Anschluss an den zweiten Mausport des A1000
das Gehäuse ist zu breit und bereitet deshalb Probleme mit vielen Erweiterungen, die an den seitl. Erweiterungsport angeschlossen werden (z.B. Alegra, StarBoard)