Prozessorkarte - Turbo Amiga CPU (CSA 00992)
- CPU: 68020 @ 14.3 MHz (PGA) - synchron mit dem Motherboard
- Turbo Amiga CPU (CSA 00992B): 68881 @ 14.3 MHz (PGA) - synchron mit dem Motherboard
- Turbo Amiga CPU (CSA 00992D): 68881 bis max. 25 MHz (PGA) - asynchron zum Motherboard
- die 14.3-MHz-Chips sind übertaktete Versionen mit 12 MHz
- bei Zugriff auf die Custom-Chips oder Speicher auf dem Motherboard des Amigas wird der 68020 auf 7 MHz verlangsamt
- Hauptplatinen mit Rev 4.2 müssen für die Prozessorkarte modifiziert werden (eine Leiterbahn muss durchtrennt und ein Jumper gesetzt werden) - Rev 3.9 funktioniert ohne Probleme
- 68000-Rückfallmodus (wählbar mit Jumper)
optionale SRAM-Karte - Turbo Amiga Memory (CSA 00993)
- ohne diese RAM-Karte arbeitet der 68020 etwa 15% langsamer als der originale 68000 mit 7 MHz, da die Generierung von 24-Bit-Adressen für den Hauptplatinen-Speicher zusätzlich Zeit benötigt
- Installation in freien Zorro-Steckplatz - Daten werden aber nicht über den Zorro-Bus übertragen, sondern über einen eigenen 32-Bit-Bus mittels vier Flachbandkabeln zwischen CPU- und RAM-Karte
- bei installierter Speicherkarte erhöht sich die Performance auf das 2.8-fache eines Standard-A2000
- Anzahl der Speichersteckplätze: 32
- benötigter Speichertyp: SRAM-DIP, 32k×8 oder 128k×8, Zugriffszeit ≤ 100 ns
- mögliche Speicherkonfigurationen: max. 2 MB SRAM
- DIPs müssen in Gruppen zu 4 installiert werden
- die Steckplätze können ebenfalls für vier 28-pol. ROM-Chips (64k×8) mit Kickstart 1.2.2 genutzt werden
- Speicher ist nicht autokonfigurierend
- mehrere Turbo Amiga Memory können installiert werden
optionaler 16-Bit-Speicherkartenadapter - DragStrip
- ermöglicht die Benutzung zweier Zorro-II-Speicherkarten (je 16 Bit) als eine 32-Bit-Speichererweiterung
- DragStrip besteht aus einer Konverter-Platine (16/32-Bit-Konverter) und einer Anschlussplatine für die RAM-Karten (StepLadder)
- die Konverter-Platine muss in den ersten, dem CPU-Slot am nächsten liegenden, Zorro-II-Steckplatz installiert werden - die Verbindung zur CPU-Karte geschieht mittels vier Flachbandkabeln
- die Anschlussplatine mit den RAM-Karten wird zwischen die CPU- und die Konverterplatine platziert
- jede RAM-Karte für Zorro II funktioniert, wie z.B. Commodore A2052 oder A2058
- Konverter-Platine besitzt vier 28-pol. DIP-Steckplätze für vier ROM-Chips (64k×8) mit Kickstart 1.2.2
Bemerkungen
- die erste 32-Bit-Turbokarte für den Amiga
- alle Karten haben vier Diagnose-LEDs für die vier Flachbandkabel
- inkompatibel mit Commodore A2090 - CSA hat ein eigenes Festplattensystem für die Karte
Foto
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DragStrip 16/32 Bit Converter, Vorderseite

CPU Karte Rev. B, Vorderseite

CPU Karte Rev. D, Vorderseite
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CPU Karte Rev. B, Rückseite

SRAM-Karte, Vorderseite
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