auf den VRAM kann direkt vom 68030 oder 68040 auf der Host-Combo-Karte zugegriffen werden
acht SIMM-Steckplätze akzeptieren nur spezielle 1 MB GVP VRAM-SIMMs in Gruppen zu je vier
64-Bit-VRAM-Zugriff, interleaved
Bandbreite
des Grafikdatenbusses: max. 440 MB/s (mit Interleave)
beim Schreiben von Datenblöcken: max. 576 MB/s
des CPU-Busses: 50 MB/s - mehr im Burstmodus
doppelt gepufferte Echtfarbanimationen bei 720×480 mit 318 Bildern pro Sekunde
integrierter Hardware-Cursor mit 64×64 Pixeln
Einschränkungen:
keine Hardwarebeschleunigung für Grafikoperationen, alles wird von der CPU gerendert - dies wird durch den schnellen lokalen Speicherbus teilweise kompensiert
kein 16-Bit-Modus (High-Color-Modus) aufgrund der ungeeigneten Richtung der Bitshift-Operationen des NMOS-Chips
keine Unterstützung für Screen-Dragging oder -Panning
Karte ist wählerisch bei der Monitor-Synchronisation
neigt zum Hängenbleiben beim Wechseln der Auflösung, wodurch Workarounds im Grafiktreiber erforderlich sind
erzeugt Artefakte, wenn die Palette zu schnell geändert wird
Bildschirmmodi
1600×1280×24
3200×2560×8
Anmerkungen
Anschluß an den lokalen 32-Bit-Bus der G-Force Combo Turbokarten von GVP
1× VGA-Ausgang (HD15)
Kontrollanschluss für externe Monitorumschalter (Mini-DIN)
externer Composite-Video-(Blackburst)-Eingang (SMB-Anschluss), der es erlaubt, die Ausgabe der Karte mit einem externen Videosignal zu synchronisieren