24-Bit-Soundkarte mit hochwertiger Audioausgabe, die mehrere analoge und digitale Schnittstellen bietet
GUS steht offiziell für "Great Unbelievable Sound", kann aber auch als Verweis auf die Gravis-Ultrasound-Soundkarten der 1990er Jahre mit überragender Klangqualität gelesen werden.
32 MB Sample-Speicher, getaktet mit 122,2 MHz
hochwertiger Digitalmixer, der mit einer Auflösung von 192 kHz bei 24 Bit arbeitet
32-Kanal-Wavetable-Engine – mit folgenden Funktionen pro Stimme:
8/16-Bit-Sample-Unterstützung, Mischrate 192 kHz @ 24 Bit
Sample-Start, -Stopp und Loop-Pointer für effektive One-Shot- oder kontinuierliche Wiedergabemodi
optionale Sample-Interpolation für angepassten Klang
kanalunabhängiges Stereo-Panning links und rechts
ADSR-Hüllkurvengenerator in Hardware
Hardware-Decoder für MP3/OGG/FLAC/WMA (VLSI VS1063), erweitert durch einen DMA-Stream-Puffer
Ein-/Ausgänge:
1× Cinch-Stereoausgang, konvertiert von 192 kHz bei 24 Bit
1× optischer TOSLINK-Digitalausgang, unterstützt 48 kHz, 96 kHz und 192 kHz bei 24 Bit
3× analoge Audioeingänge, abgetastet mit 192 kHz bei 24 Bit: Paula (interner Header), CD-ROM (interner Header), externe Quelle (externer Cinch-Eingang)
1× digitaler Ausgang des finalen Mixes, zur Verwendung als Eingang für andere Karten
AHI-Stream-Schnittstelle, unterstützt 8-/16- und 24-Bit-Modi für Wiedergabe und Aufnahme
Mixer-Einstellungen werden im Flash-Speicher gespeichert und beim Start automatisch geladen - somit funktioniert das Gerät ohne zusätzliche Software
FPGA-Core kann über JTAG-Schnittstelle oder über Amiga-basiertes Flash-Tool upgedated werden
offene Hardware, Gerber-Dateien und FPGA-Bitstream sind auf Github frei verfügbar
da die Karte die meisten Aufgaben in Hardware ausführt, ist die minimale Systemkonfiguration ein A2000 mit serienmäßiger 68000-CPU mit 7,09 MHz, 1 MB ChipRAM und 4 MB FastRAM
wandelt das analoge RGB-Video- und Audiosignal des Amiga in ein digitales DVI-Signal
sehr geringe Latenz < 20 ms bei 50 Hz (ein Frame)
kann Scanlines anzeigen zur Darstellung wie auf einem Röhrenmonitor, in 16 Stufen dimmbar
unterstützte Amiga-Videoformate:
Lores (320 Pixel pro Zeile), Hires (640 Pixel pro Zeile)
Interlace- und Progressive-Modi
PAL und NTSC
Overscan bis zu 672×520 bei 24 Bit Farbtiefe oder bis zu 800×600 bei 16 Bit Farbtiefe (nur Firmware ≥ v1.2)
der ECS Super-Hires-Modus (1280 Pixel pro Zeile) wird nicht unterstützt
Zeilenverdopplung bei Progressive-Formaten
Interleaving in Interlace-Modi
DVI-Ausgabemodi:
640×480 @ 50Hz
640×480 @ 60Hz
640×512 @ 50Hz (nur Firmware ≥ v1.2)
640×512 @ 60Hz (nur Firmware ≥ v1.2)
720×480 @ 50Hz (nur Firmware ≥ v1.2)
720×480 @ 60Hz (nur Firmware ≥ v1.2)
720×576 @ 50Hz
720×576 @ 60Hz
800×600 @ 50Hz (nur Firmware ≥ v1.2)
800×600 @ 60Hz (nur Firmware ≥ v1.2)
1280×720 @ 50Hz
1280×720 @ 60Hz (mit reduziertem Blanking)
1280×720 @ 60Hz (mit reduziertem Blanking)
kleines Gehäuse zum direkten Anschluss an den 23-pol. RGB-Port
1× 3.5mm-Klinkenbuchse, Audioeingang zum Anschluss an die L+R-Audioports des Amiga
1× HDMI-Ausgang
Drehregler auf der Vorderseite zur Einstellung der Scanline-Intensität, des Videomodus, des Pixel-Samplings (Samples, Phase) und der X/Y-Position, oder zum Durchführen eines Resets
zwei LEDs im Drehregler zeigen den aktuellen Modus über Farbe und Blinkmuster an
On-Screen-Display (OSD) zeigt die aktuelle Einstellung auf dem Monitor
Firmware-Update erfolgt über eine bootfähige Diskette (nur DF0:), die eine Bildsequenz am RGB-Port anzeigt
Firmware-Version v1.2 bietet einen 'Panik-Modus', der zu einem Standard-Videomodus zurückkehrt, sowie verbesserte Overscan-Unterstützung durch wählbaren Farbraum
Stromversorgung über den Amiga
Erweiterung ist inkompatibel mit CDTV
kann am CD32 aufgrund des fehlenden RGB-Ports nur mit entsprechender Erweiterung genutzt werden
Hinweise
Alinea produziert den D520 in Lizenz mit einem anderen Gehäuse